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Fachkraft für Rohr, Kanal- und Industrieservice
… ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf im dualen System. Die Ausbildung für diesen Beruf findet in den Lernorten Betrieb und Berufsschule und in den Schwerpunkten Rohr- und Kanalservice oder Industrieservice statt. Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre endet mit einer schriftlichen und einer praktischen Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer Frankfurt (Oder).
Berufsbild
Fachkräfte für Rohr-, Kanal- und Industrieservice führen ihre Arbeiten auf der Grundlage von technischen Unterlagen und Regeln sowie Rechtsgrundlagen durch. Sie schauen nicht in die Röhre, aber in Rohre, Kanäle und abwassertechnische Anlagen. Sie beschaffen Informationen, planen und koordinieren ihre Arbeit. Dabei dokumentieren sie ihre Leistungen und ergreifen Maßnahmen zur Qualitätssicherung, zur Sicherheit, zum Gesundheits- und zum Umweltschutz bei der Arbeit. Im Rohr- und Kanalservice machen sie Inspektionsgänge, sogar mit ferngesteuerten Spezialkameras und Robotern und dokumentieren alles. Die Fachkräfte kontrollieren auf Ablagerungen und Verunreinigungen sowie auf Schäden, z.B. durch Wurzeln, Frost oder Erdbewegungen; undichte Stellen werden abgedichtet bzw. repariert. Die Fachkräfte analysieren Betriebsstörungen und führen Wartungen durch.
Ausbildung
Die Ausbildung erfolgt zu zwei Dritteln in Form einer Fachbildung und im letzten Drittel in dem gewählten Schwerpunkt. Im Ausbildungsverlauf werden mindestens folgende Fertigkeiten und Kenntnisse durch den Ausbildungsbetrieb und die Berufsschule vermittelt:
• Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht • Umweltschutz • Umgang mit elektrischen Gefahren • Reinigung • Anwenden naturwissenschaftlicher Grundlagen • Lagerhaltung, Arbeitsgeräte und Einrichtungen • Atem-, Brand- und Explosionsschutz • Entsorgung • Rechtsvorschriften und technische Regelwerke • Wartung und Unterhalt.
Prüfungen
Vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres findet die Zwischenprüfung statt, am Ende der Ausbildung die Abschlussprüfung. Beide Prüfungen gliedern sich in einen praktischen und einen schriftlichen Teil.
• Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit • betriebswirtschaftliche Prozesse, Arbeitsorganisation • Umweltschutztechnik, ökologische Kreisläufe und Hygiene • Information und Dokumentation, Qualität sichernde Maßnahmen • Werk-, Hilfs- und Gefahrstoffe, gefährliche Arbeitsstoffe, Werkstoffbearbeitung • Arbeitsvorbereitung, Sichern und Räumen des Arbeitsumfeldes • Maschinen und Geräte zur Reinigung • Grundlagen der Maschinen- und Verfahrenstechnik, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik.
Weiterbildungsmöglichkeiten
• Abwassertechnik • Ausbilder/-in • Abwassermeister/-in • Städtereinigungsmeister/-in • Techniker/-in Fachrichtung Wasserversorgungstechnik • Techniker/-in Fachrichtung Umweltschutztechnik • Diplom-Ingenieur/-in Umwelttechnik
Voraussetzungen
• erfolgreicher Abschluss der 10. Klasse • Neigung in den naturwissenschaftlichen Fächern • gutes technisches Verständnis • handwerkliches Geschick • Teamfähigkeit • schnelle Auffassungsgabe und Transferfähigkeit • vorteilhaft wäre der Besitz eines Führerscheins sowie eines PKWs • Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein.
Bewerbungsablauf
Wir erwarten von Ihnen folgende schriftliche und natürlich aussagekräftige Bewer-bungsunterlagen: Anschreiben, Lebenslauf, Lichtbild, die letzten 2 Zeugnisse.
Nach Durchsicht der Unterlagen laden wir potenzielle Bewerber zu einem Gespräch ein und teilen Ihnen zügig unsere Entscheidung mit. Interessierte haben auch die Möglichkeit, jederzeit ein Praktikum zum gegenseitigen Kennen lernen zu absolvieren.
Sie haben jetzt auch die Möglichkeit uns eine Onlinekurzbewerbung über dieses Formular zukommen zu lassen. Zeugnisse, Beurteilungen, Zertifikate etc. bringen Sie dann bitte zum vereinbarten Vorstellungsgespräch mit.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.


