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Unsere Geschichte


Zeitstrahl Mayer Geschichte

Ein Trabant mit Hänger, eine abenteuerliche Holzhütte als Arbeitsgeräte- und Materiallager, endlich eine Gewerbegenehmigung. So startete im Mai 1985 der Betrieb Mechanische Rohrreinigung in Woltersdorf. „Es war damals nicht einfach die Gewerbegenehmigung vom Rat des Kreises Fürstenwalde zu bekommen“, erinnert sich Klaus-Peter Mayer. Er sei den Zuständigen regelrecht auf den Wecker gegangen. „Auch die drei oder vier Ablehnungen hielten mich von meinem Vorhaben nicht ab“. Als Klaus-Peter Mayer das Papier, die Gewerbegenehmigung endlich in der Hand hatte, ging es los – mit zwei Mitarbeitern.

Der Firmensitz war im Keller in seinem damaligen Miethaus in Woltersdorf. Arbeit gab es genug: Regen- und Schmutzwasser-leitungen mussten gereinigt werden – in den umliegenden Kommunen aber auch die von Betrieben. So gehörten das Zementwerk in Rüdersdorf, das Kombinat Industrielle Mast (KIM) Spreenhagen oder das und funkgelände an der Nalepastraße in Berlin Schöneweide (um nur einige zu nennen) zu seinen Stammkunden. Klaus- Peter Mayer (gelernter Sanitärmeister) kaufte1989 den ersten technisch modern ausgerüsteten LKW in leuchtendem Orange. Er begründet lächelnd: „Orange ist bundesweit im städtischen und kommunalen Service eine sogenannte offizielle Farbe. Ich fühlte mich offiziell und wurde somit auf den Straßen nie behindert. Nach 25 Jahren fährt die heutige Spezial-Flotte auch weiterhin Orange. Die Farbe steht für Erfolgskurs.“

Damit war der Keller in dem Haus, in dem er zur Miete wohnte zu klein geworden. Ein Geschäftsgrundstück wurde in seiner Heimatgemeinde Woltersdorf, an der Vogelsdorfer Straße, gepachtet bevor er 1994 ins neue Gewerbegebiet Tasdorf Süd umzog. Mit seinem Betrieb war er der erste Investor vor Ort und erinnert sich:“ Wir fingen damals ohne Telefon an“. Er hielt sich mit seinem Unternehmen nicht nur am Markt, sondern expandierte, vor allem nach 1990. Nach 1990 kam zunächst gebrauchte Technik zum Einsatz. Nach kurzer Zeit wurde Modernes angeschafft: So konnten die Leitungen mit TV-Technik, also mit Kameras untersucht werden und gespült wurde mit Hochdruck-Spültechnik.

Seit 1998 ist die GmbH ein bundesweit agierendes Unternehmen, obwohl der Schwerpunkt weiter in Berlin und Brandenburg liegt.

Klaus-Peter Mayer holte sich 2002 den damals 32-jährigen Kaufmann im Groß- und Einzelhandel, Carsten Christ als Gesellschafter zur Seite. „Hier leiten ein Ossi und ein Wessi gemeinsam ein Unternehmen“, so Klaus-Peter Mayer. „Und das funktioniert so gut, dass Carsten Christ inzwischen der Nachfolger des Firmengründers ist. Heute hat der Betrieb 43 Mitar-beiter einschließlich 7 Lehrlinge. Diese erlernen die modernste Technik zu bedienen – so u.a. den kombinierten Saug- und Spülwagen mit Wasserrückgewinnung für frei Kanäle und Rohre. Die Auszubildenden werden auch auf einem speziellen Fahrzeug für die Inspektion mit Prüftechnik ausgebildet. „Reinigung, Inspektionen, Dokumentationen und Dichtheitsprüfungen sind unsere Aufgabenfelder“, sagt Carsten Christ. „Unsere Branche ist nicht so richtig sexy, aber wir tun viel für die Umwelt“.

„Alle zehn Jahre sollten die Leitungen auf Dichtheit überprüft, inspiziert und vorher gespült werden“. Darüber hinaus würden nahezu alle saugfähigen Abfälle auf bzw. abgesaugt und entsorgt werden. „Wenn Äste fallen oder Schlaglöcher auftreten, das wird sofort bemerkt – aber nicht, wenn Rohre defekt sind“, gibt Klaus-Peter Mayer zu bedenken. Zumal viele Menschen nicht nur unüberlegt, sondern regelrecht verbrecherisch handeln. „Je größer der Kanal (ist im Gegensatz zum Rohr gemauert) – desto abstruser sind die Funde, die wir machen müssen“. So fanden die Mitarbeiter in Hoppegarten eine Waschmaschine, holten sie woanders Motorroller, Einkaufswagen und anderes heraus. In Erkner wurden massenhaft DDR-Münzen herausge-holt. Die Firma MAYER Kanal- und Rohrreinigung GmbH ist nicht ohne Grund stolz auf ihre Mitarbeiter. Fast alle kommen aus der Region Berlin-Brandenburg und sind hochqualifiziert.

In 25 Städten, Gemeinden, Industrieunternehmen, Abwasserverbänden, Baubetrieben und Privathaushalten reinigen kombinierte Hochdruckspül- und Saugfahrzeuge Kanäle und Rohrleitungen oder fräsen deren Inneres frei. Bei TV-Inspektionen fahren Vollschwenkkopf-Kameras bis zu 400 Meter ins Rohrsystem. Alle saugfähigen Abfälle wie Fäkalien, Fett-  oder Ölabscheidungen und Zementschlämme entsorgt die Crew fachgerecht. Geschäftsführer Carsten Christ nennt die Schwerpunkte: „Wir fahren in Orange, streben zunehmend Weiß (sauber) an und arbeiten mit grüner Philosophie. Wir sehen uns ganz klar in der Pflicht, die Umwelt für nachfolgende Generationen zu schützen. Mehr als eine Million Kilometer privater Abwasserkanäle sind zu ca. 50 Prozent und kommunale zu ca. 20 Prozent reparaturbedürftig. Das zeigt den immensen Bedarf an Reparatur und Pflege des unterirdischen Netzes. Wir arbeiten ständig an innovativen Lösungen. Benötigten wir vor Jahren noch 80 bis 100 Kubikmeter Trinkwasser pro Tag für 100 Meter Kanalreinigung, sind es heute für die gleiche Länge 10 Kubikmeter. Leider immer noch mit kostbarem Trinkwasser.“ Die Firma MAYER Kanal- und Rohrreinigung GmbH investiert seit fast zehn Jahren in Fahrzeugtechnik zum Trinkwasserrecycling. Das Fahrzeug wird einmal mit Spülwasser vollgetankt. Das mit dem Schmutz belastete Wasser wird durch ein bordeigenes Filtersystem so aufbereitet, dass es der Hochdruckspülanlage wieder zugeführt werden kann.

Die qualitativ hohe Vielseitig- und Zuverlässigkeit findet auch Anerkennung und dadurch neue Kunden im Hamburger Raum. 2009 erweiterte die Niederlassung Nord (Schwarzenbek) mit zwei Mitarbeitern den orangefarbenen Arbeitsbereich der MAYER- Spezialisten. Heute, 2011 konnten wir die Zweigniederlassung auf weitere 4 Mitarbeiter ausweiten. Die Mitarbeiter sehen ihr Unternehmen als „ Hauptquartier der guten Laune“. Sie setzen auf selbst ausgebildeten Nachwuchs. Zwei frisch gebackene Fachkräfte für Rohr-, Kanal- und Industrieservice sind schon integriert. Fünf weitere Jungs lernen im zweiten bzw. dritten Lehrjahr mit guten Chancen, dann auch übernommen zu werden.

Beide Geschäftsführer sind sich einig:“Die MAYER Kanal- und Rohrreinigung GmbH hat wegen des zu Recht zunehmenden Umweltschutzes eine ganz große Perspektive“.

Und darauf richtet sich das Rüdersdorfer Unternehmen aus: kompetent, kundenfreundlich und Innovation gegenüber stets aufgeschlossen. Die vergangenen 25 Jahre haben es bewiesen!


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